Das Ende der Traktoren und der menschlichen Landwirtschaft?

Traktor im Wald

Wird die Automatisierung die Landwirtschaft verändern, werden die Menschen bald überhaupt noch Landwirte sein?

Inzwischen hört man den Ausdruck Autonomes Fahren oder Selbstfahrende Autos immer häufiger. Von Google angefangen über nahezu alle Autohersteller beschäftigen sich mit dem Roboterauto. Aber diese Entwicklung, als Teil der Industrie 4.0, ist nicht nur auf den Verkehr auf der Straße begrenzt. Die Roboter übernehmen auch Arbeiten in der Landwirtschaft.

Erst vor Kurzem hatte der deutsche Automobilzulieferer Robert Bosch einen Roboter vorgestellt, der die Erde analysiert und Nutzpflanzen von Unkraut unterscheiden kann. Dafür benötigt man im Endeffekt nur die Sensorik, einen Algorithmus zur Auswertung, Datenbänke und einen guten Computer als Rechnereinheit.

In der industriellen Produktion sind die Roboter schon in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts angekommen. Die Technik belebte diesen schweren Beruf in den 50er Jahren. Der Traktor kam! Doch nach annäherend 70 Jahren hat die Technik ausgedient. Denn inzwischen können diese technischen Wunder immer mehr. Dabei ist ihre Gestalt weit weg von der Science Fiction Idee eines humanoiden Roboters.

Auch in Brasilien überlegt man den Einsatz von Landwirtschaftsrobotern. Ich denke in 20 Jahren wird der Beruf des Landwirts am Aussterben sein. Die Landwirtschaft wird automatisiert. Die Roboter brauchen keinen Urlaub, sie bekommen kein Gehalt und arbeiten 24 Stunden an sieben Tagen der Woche.

Das bedeutet aber auch ein verstärkte Landflucht, wenn ich mir das so überlege. Denn die Menschen auf dem Land leben oftmals noch von der Landwirtschaft und wenn diese Arbeiten wegfallen, was tun die Leute dann?

Die Gesellschaft, die menschliche Arbeit wird sich ändern, auch die Logistik wird es betreffen. Die Lagerarbeit wird von Robotern gemacht, der Versand geschieht ebenfalls automatisch. Die Arbeitswelt wird sich ändern und die Städte immer weiter zunehmen, ein Prozess der bereits im Gange ist.

Die schlechtbezahlten Berufe in der Dienstleistung werden zunehmen, denn es wird noch länger als 20 Jahre dauern, bis ein Roboter die Haare eines Menschen mit Kreativität schneiden kann. So sind eben auch kreative Jobs weiterhin von Bedarf; nicht nur in der IT-Branche. Aber diese Branche, und das lässt sich bereits am Erfolg von Google, Facebook und Co ablesen, wird die Zukunft dominieren. Das war aber eigentlich auch in den 80er Jahren schon klar!

Leave a Reply

Copyright © 2017 Trinity INK. Impressum