Die Geschichte der Stretch-Limousine

Stretch-Limo

Das Symbol für Reichtum und Geld, die Stretch-Limousine, entstammt aus der Idee in der Not.

Vieles was heutzutage ein Luxusgut war ursprünglich mal ein aus der Not geborene Idee oder für eher arme Leute. Ein Beispiel dafür ist der Hummer, der noch im 17. Jahrhundert als Arme-Leute-Essen galt. Damals wurde es sogar gesetzlich begrenzt, wie oft in der Woche ein Bediensteter Hummer zu essen bekommen darf. Heute muss mal viel Geld für diese Tiere hinlegen.

Ein Beispiel für eine Idee aus der Not heraus ist die Stretch-Limousine. Tatsächlich war die Stretch-Limousine eine Erfindung aus einem Notfall heraus. Das Stretchen ist das englische Äquivalent zum Strecken und genau das wird bei einer Stretch-Limousine gemacht.

Dabei wird das Auto in der Mitte, genauer gesagt direkt hinter der sogenannten B-Säule, auseinander geflext – ein mal in der Mitte durch! Dann wird zwischen die beiden Teilen das Auto verlängert – also von den Fenstern bis zum Dach und Seiten- und Unterblech.

Das ganze darf allerdings nicht zu weit auseinander gehen, ohne weitere Achsen einzuführen. Zumeist ist es dann nicht ganz eine Tür-Länge länger als zuvor. Außerdem muss man wegen der erhöhten Gewichts die Federung anpassen. So mach ein Tuning Fan baut dann auch noch einen stärkeren Motor ein.  Mit dem Touch von Luxus bekam die Stretch-Limousine weitere Aufbauten – bis zum Swimming Pool! Viele werden auch bei Staatsempfängen genutzt, da ist dann eher die Sicherheit und der Panzerschutz relevant.

Im Jahr 1928 hatte eine Band in Arkansas in den USA ein Problem. Man brauchte eine Transportmöglichkeit für einen Auftritt. Damals waren sogenannte Big-Bands in Mode. Die Band bestand aus mehr Mitgliedern als eine heutige Band. Oftmals waren zehn Menschen und mehr in solchen Big-Bands, daher auch deren Name. Dazu kommt, dass diese Jazzbands zumeist Blasinstrumente wie Saxophon oder Trompeten und Posaunen nutzten – all das braucht viel Platz.

Daher baute man eine Limousine um, damit alle Personen und ihre Instrumente darin Platz fanden. Die Stretch-Limousine war geboren. Doch zu jener Zeit bekam diese Fahrzeugart den Beinamen Big-Band-Bus, da nun auch andere Big Bands damit begannen sich solche Fahrzeuge zuzulegen.

Heutzutage gibt es alle Arten von Stretch-Limousinen, von den großen Autoherstellern, vor allem in den USA wie Ford und General-Motors, bis zu den cleveren Sonderanfertigungen. Dabei habe ich schon Stretch-Trabbis oder Stretch-VW-Käfer gesehen!

Doch diese Fahrzeuge dienen eher der Repräsentation und werden von den Normalsterblichen eher gemietet. In der Schweiz findet sich der beispielsweise krystal-limo.ch, die so freundlich waren mir diese Bilder zur Verfügung zu stellen und wo auch die Bildrechte liegen!

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