Echter Hopfen | Humulus lupulus auch in der Schweiz

Hopfen am Tor

Es ist der Echte Hopfen, der von Interesse ist, der mit lateinischem Namen „Humulus lupulus“ heißt. Seine häufigste Verwendung gilt dem Bier brauen.

Das Bier – im Altertum schon bekannt, war es einst sogar ein Zahlungsmittel, noch bevor das Geld seinen Weg in die Gesellschaft bahnte. Der Rohstoff den man heute dafür nimmt ist der Echte Hopfen, dessen Nutzung schon aus dem frühen Mittelalter, im 8. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung bekannt. Im 9. Jahrhundert zog der Hopfen seinen Siegeszug durch die Klöster Mitteleuropas.

Der Hopfen gehört zum Hanfgewächs, nur ist dieses Hanfgewächs in Gänze legal und in Deutschland sogar zur Arzneipflanze des Jahres 2007 erklärt. Der Hopfen wird also zu medizinischen Zwecken, als Sedativum, also zum beruhigen oder narkotisieren. Doch so eine ähnliche Wirkung, wie der andere Hanf. Früher bekam man das Sedativum oftmals vom Mohn.

Der Hopfen wurde aber nicht nur als Heilkraut verwendet, sondern auch als Schutz für die Bücher. Die Ausdünstungen des Hopfens hält Insekten fern und saugen zuviel Luftfeuchtigkeit an. Das ganze ist sogar recht nachhaltig, denn die sogenannten Dolden halten sich ein, zwei Jahre.

Das Hauptanbaugebiet der Region liegt in Oberschwaben, im Schussental und in Bayern, aber auch in der Schweiz wird die Pflanze angebaut. Insgesamt sind es keine 20 Hektar Land, auf denen schweizer Hopfen wächst Die Anbaugebiete sind:

  • Zürcher Weinland (Unterstammheim)
  • Fricktal (Aargau)
  • Wolfwil (Solothurn)
  • Warth-Weiningen (Thurgau)

Chemische Infos und dererlei mehr findet man auf der Seite AWL.

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