Gemeine Stubenfliege

Gemeine Stubenfliege

Jeder kennt sie, viele nerven sie und viele werden von ihr genervt: Die gemeine Stubenfliege, oder wie der Fachmensch sagt: Musca domestica!

An Fliegenarten gibt es ja einige! Die gemeine Stubenfliege gehört zur Familie der echten Fliegen, die Fruchtfliegen gehören zur Familie der Taufliegen. Die „normale“ Fliege lebt ungefähr ein Monat, zuweilen auch zehn Tage länger oder auch nur eine Woche – das hängt davon ab, wie die Nahrungsverhältnisse sind; das betrifft natürlich auch deren Vermehrung.

Die Fliege schlägt ca 180 bis 330 Mal pro Sekunde und damit kann sie der Gravitation entkommen. Vögel haben auch Grund ihrer Größe ein anderes Flugverhalten, als Insekten – die brauchen keinen dynamischer Auftrieb – das ist der Winkel der Tragflächen oder Flügel im Verhältnis zur Strömung. Insekten unterliegen anderen Gesetzen, da sie so klein und auch so leicht sind. Derart kann die Fliege knappe 3 Meter pro Sekunde, was ungefähr 10 km/h sind, schnell fliegen.

Genau wie andere Insekten können sie beispielsweise Buttersäure riechen, das ist deren Navigationssinn. Wie man aus dem Film, „Die Fliege“ weiß, lösen die Fliegen ihre Nahrung auf, bevor sie sie runterschlucken, was über den Speichel gewährleistet wird.

Unter optimalen Bedingungen können sich 15 Generationen pro Jahr ausbilden und diese Fähigkeit hat auch die Fruchtfliege. Der Aufbau der schwarzbäuchigen Fruchtfliege oder vielmehr Taufliege (Drosophila melanogaster) ist mit nur vier Chromosomensätzen sehr einfach und damit ein Labortier in der Genetik. Und das geht schon so seit 1901, damals ging es um Inzuchtforschung.

Leave a Reply

Copyright © 2017 Trinity INK. Impressum