Grüne Kürbisspinne mit rotem Punkt

Kuerbisspinne

Grasgrün ist die Kürbisspinne! Und sie ist wohl nicht für Drinnen gemacht… Und man sollte keine Angst vor Spinnen haben, es sind Nützlinge!

Das Grün soll aber nicht den Eindruck vermitteln, dass man giftig ist oder ein Alien 😉 – Nein, die Spinne verbringt viel Zeit im Grünen und ist mit der Farbe relativ unauffällig. Tatsächlich kommt die Kürbisspinne relativ häufig vor, aber ich habe sie noch nie gesehen, das mag wohl an der Farbe liegen (Und daran dass ich kein Insekt bin 😉 )

Die Spinne krabbelte über meine Hand und ich beförderte sie zu meinem Basilikum, wo eine Menge Fliegen und Mücken ihr Unwesen treiben. Genug Futter dachte ich, das wird sie freuen. Doch sie bewegte sich die ersten Stunden gar nicht, bis sie dann am nächsten Morgen verschwunden war.

Auf ihrem Hinterteil war ein roter Punkt, was – so einige Quellen im Internet – ihre Paarungsbereitschaft signalisierte. Doch wegen des Windes und des Regens war das Fenster geschlossen und so konnte wohl auch kein Partner dem Angebot folgen.

Ich denke das wird wohl der Grund für ihr verschwinden gewesen sein. Aber sie machen ihre Nester auch in gebogenen Ästen, davon hängen in meiner Küche wohl auch zu wenige herum…

Viele Leute haben ja Angst vor Spinnen und das völlig zu unrecht. Vielleicht sehen sie seltsam anmutend aus, aber wir haben einen gemeinsamen Feind! Die Mücken – denn eine Spinne ist effektiver als alles was der Mensch bisher so anbietet! Die Spinne frisst 20 Pfund Mücken – jeden Sommer und es gibt in unseren Breitengraden keine Spinne, die Dir wirklich was anhaben kann! Da muss man schon sehr allergisch reagieren!

Spinnen sind unsere Freunde und die allerbesten Haustiere, sofern man ihre kunstvollen Netze nicht zerstört!

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