Jede Schneeflocke ein Unikat

Schneeflocken am Himmel

Wenn man zwei Schneeflocken einfängt und sie langsam auf der Hand schmelzen lässt, ist der Unterschied in ihrer Form vielleicht noch schwer zu erkennen. Aber Wissenschaftler haben anhand einer Untersuchung von über 6000 Schneeflocken herausgefunden, dass tatsächlich kein Schneekristall dem anderen gleicht.

Ihre einzige Gemeinsamkeit ist in unserer Region die sechseckige Form, was auf die Molekülstruktur des Wasseratoms zurückzuführen ist.

In der Antarktis ist es dagegen so kalt, dass die Schneeflocke zur Mini-Säule wird. Da jede einzelne Flocke bei immer minimal unterschiedlichen Wetterbedingungen gebildet wird, ist auch ihre chemische Zusammensetzung und Form anders.

Das bemerkt man aber nicht, wenn man aus dem Schnee einen Schneemann baut, auf Skiern darüber hinwegfegt oder mit Winterstiefeln hinüber läuft. Dabei sind auch farbenfrohe Think Schuhe auch für den Winter geeignet, vor allem weil man dann etwas Abwechslung in die weisse Winterlandschaft bringen kann. Auch beim Industrieschnee unterscheiden sich die Schneeflocken. Dieser entsteht ganz ohne Niederschlag von oben. Es ist zwar ein seltenes Phänomen, aber ein mögliches. Denn die Schornsteine grosser Industrieanlagen entledigen sich einer grossen Menge Wasserstoff und wenn dann ideale Wetterbedingungen herrschen, dann kann der Schnee auch so auf seinem weitaus kürzeren Weg entstehen.

Die erste Eiscreme wurde vermutlich in China aus Schnee gemacht. Vielleicht geriet die leckere Köstlichkeit deshalb nach ihrer Hochzeit im Römischen Reich wieder in Vergessenheit. Schliesslich passt kaltes Eis nicht unbedingt zu den herrschenden Minusgraden in den Wintermonaten. Erst im 20. Jahrhundert wurde das Eis wieder bei jedermann populär und auch zum ersten Mal mit dem Land Italien in Verbindung gebracht. Denn hier wurde nicht nur das erste Speiseeis nach heutiger Art, also ohne Schnee und mit Milch, zubereitet, sondern zu dieser Zeit war Italien auch ein beliebtes Reiseziel für diejenigen, die es sich leisten konnten. Alle anderen hingegen setzten sich in eine italienische Eisdiele und versüssten sich so das lästige Fernweh.

Eskimos haben übrigens viel mehr Bezeichnungen für Schnee als die Schweizer. Denn bei ihnen ist die Beschaffenheit des Schnees für das tägliche Leben sehr wichtig. Vielleicht haben Sie schon eher erkannt, dass jede Schneeflocke etwas Besonderes ist.

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