Kolkrabe | Raben als Grenze zum Norden

Kolkrabe im Gras

Der Kolkrabe ist ja seit einige Dekaden wieder sehr häufig geworden, früher war er fast mal ausgestorben. Doch der Rabe hat noch mehr Eigenschaften die man ihm kaum zuordnet.

Der Rabe, genauer gesagt der Kolkrabe gehört zur Gattung Singvögel – kein Scherz! Darauf verweist auch des Vogels lateinischer Name Corvus Corax, deren Namen sich auch eine Mittelalterband gab. Der Vogel markiert aber auch eine Klimagrenze die sich quer durch Deutschland zieht. In der Schweiz gibt es eigentlich nur diesen Vogel, dessen Äquivalent im Norden die Nebelkrähe ist, welche auch ein Singvogel ist. Ein weiteres Familienmitglied ist der Eichehär.

Dem Raben werden immer magische Fähigkeiten oder Beziehungen zur Magie unterstellt. Das ist einer der Gründe warum der Vogel fast ausgerottet wurde. Aber auch schon die Vorfahren in unserem Gebiet, die Kelten sahen in dem Vogel (aber eigentlich in allem der Natur) eine Gottheit und so war der Rabe ein Symbol das mit Krieg oder Tod zu tun hatte.

Vermutlich hat seine schwarze Fiederkleid dem Raben seinen Ruf eingebracht, man sagt ja schließlich auch „rabenschwarz“. In der griechischen Mythologie war der Rabe zunächst strahlend weiß. Aber weil er eine schlechte Botschaft überbrachte, musste er zur Strafe fortan mit Schwarz vorlieb nehmen. So kam der Rabe in Assoziation mit dem Unglück schon aus der Antike heraus. Was sich im Mittelalter unter dem verstärkten Christentum zu einer Jagd auf den Vogel entwickelte. Schließlich hat man alles was mit dem alten Glauben der Heiden zu tun hatte verteufelt und von der Erde verscheucht.

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