Schlüsselblume sammeln?

Schluesselblume

Die Schlüsselblume ist eine der ersten Blumen im Früling und kann derzeit an der einen oder anderen Stelle noch erspäht werden, doch die Primula veris (Frühlingserstling) steht unter Naturschutz.

Die Schlüsselblume gibt es in weiß und gelb, soweit ich weiß und steht unter Schutz. Man darf sie nicht pflücken und doch enthält sie heilungsversprechende Inhaltsstoffe. Die Schlüsselblume hat einen hohen Anteil an Saponien mit annährend 10 Prozent, was die Pflanze als Immunsystem benutzt und auch beim Menschen das Immunsystem unterstützt. Die Blüten enthalten aber mehr Flavonoide als Saponine. Letztere kennen wir vom Wein, sie wirken antioxidativ im Körper. Zudem enthält die Schlüsselblume Phenolglycoside, was Pflanze und Körper nutzen um giftige Stoffe abzubauen.

Vor allem bei Nasennebenhöhlenverstopfungen soll die Schlüsselblume gut wirken, also gegen Erkältungsanzeichen. Wobei die Wurzeln mehr Inhaltsstoffe haben, als die Blätter. Man nimmt die Schlüsselblume als Tee zu sich, es gibt aber natürlich auch in der Apotheke entsprechende Präperate. Manche Leute bekommen aber davon Magenschmerzen, wobei das nur Einzelfälle trifft, denn die Pflanze findet auch in der Kinderbehandlung ihren Einsatz, wegen ihrer guten Verträglichkeit. Andere nutzen die Eigenschaften der Pflanze zur Nierenreinigung.

Die Schlüsselblume steht zwar unter Naturschutz, das betrifft aber vor allem die Wurzel, die Blütenblätter kann man wohl sammeln, sofern 2-3 Blüten noch stehen bleiben.

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