Wer sind eigentlich die Engel?

Friedhofsengel

Die Engel sind meist recht positiv gedeutet, doch eigentlich sind sie das nicht so wirklich und schon gar nicht alle! Wer sind die Engel denn?

Die Engel entstammen der Bibel und ihrer Geschichte. Denn schon die alten Ägypter kannten eine Art von Engel. Im Christentum sind sie geflügelte, göttliche Helfer – warum braucht Gott denn Hilfe? Sie zeigen sich dem Menschen und können Prophezeiungen aussprechen. Die ursprüngliche Bedeutung war Bote Gottes und kommt mit der jüdischen Vorstellung in die Bibel.

Einer der Engel wurde im Christentum vom Sockel gestoßen. Es war der erste und schönste Engel, so sagt man, der Gott-Gleich sein wollte und damit natürlich die Grenze überschritten hatte: Der Teufel war geboren. Ja, der Teufel war ein Engel, ein Bote Gottes, der – so die banale Interpretation – eifersüchtig war und mehr Macht wollte. Manche Engel vernichteten der Bibel nach ganz Städte!

Thomas von Aquinwollte  im 13. Jahrhundert den Engeln dann auf den Grund gehen und schrieb ein Buch über sie. Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte war der Engel ein durchaus positiver Teil der Religion. Schließlich gibt es ja auch das Gegenteil die Dämonen.

Manche Theologen glauben die Engel hätten kein Geschlecht, sie wären Hermaphroditen, andere Geschichten berichten von angemachten Frauen von den Engeln.

Heute wachen die meisten Engel über die Toten und in 1.000 Jahren glauben die Menschen vielleicht, dass wir sie als Totenwächter dahin gestellt haben – und vielleicht stimmt das ja auch. Oder vielleicht als Weggefährte, denn sie kennen den Weg ins Himmelreich ja bereits, oder?

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