Damwild

Damwild

Das Damwild ist eine Unterart des Hirsches und kommt hierzulande relativ häufig vor.

Vor allem die Weibchen haben mit dem gepunkteten ein schönes Sommerfell. Die Farbflecken kommen auch relativ häufig vor und treten in verschiedenen Formen auf. Es gibt sogar Damwild, das richtiggehend weiß ist. Das kommt nicht so häufig vor, ist aber möglich.

Ähnlich wie ihre Verwandten bildet das männliche Damwild auch ein Geweih aus. Wobei die Funktion dieselbe ist, wie bei Hirschen. Es dient also dem Kampf und damit auch der Herstellung der Rangordnung innerhalb der Gruppe.

Wie beim Hirschen auch, wird das Geweih im Frühjahr. Es wächst dann ein neues Geweih. Das dürfte auch der Grund sein, warum diese Tiere bei den Kelten einen besonderen Stellenwert hatten. So gibt es die Figur Cernunnos – ein keltischer Gott, der halb Mensch und halb Hirsch ist. Er ist einer der wichtigsten Götter und lebt – man muss schon fast natürlich sagen – im Wald.

Die Hubertussage beruht auf einer keltischen Sage über eine Begegnung mit dem Gott Cernunnos und die Christenheit hat das in ihrem Sinne umgedichtet.